Matala Brunnen Projekt

Originalbericht von: Daniel Wenzek

 

Stell dir vor, du bekommst auf einmal Durst, aber wenn du den Wasserhahn betätigst, kommt kein Wasser heraus! Egal wie verzweifelt du im Haus suchst: du findest kein Wasser! Der Durst wird immer schlimmer, also schnappst du dir einen Kanister und marschierst los, 20 km liegen vor dir. Nach sengender Hitze und anklebendem Staub kommst du endlich am Wasserloch an. Du lässt deinen Kanister eintauchen und die grüne Brühe schwappt hinein. Der Durst meldet sich und du fängst an, begierig zu trinken. Eine Alternative gibt es weit und breit nicht!

Auf dem Heimweg fangen langsam die wohlbekannten Bauchschmerzen an...

 

 

Konfrontation mit der Realität

 

Dies ist trauriger Alltag für an die 3.000 Menschen in und rund um Matala im Busch Tansanias. Mit eigenen Augen sah ich die Großen und Kleinen zum Wasserloch kommen und daraus schöpfen. Sie duschten, kochten, tranken und wuschen sich mit diesem grünen Wasser, gleich daneben die Kühe, die reinpinkelten. Mir wurde übel, als ich das sah. Aufgrund des dreckigen Wassers leiden die Menschen dementsprechend unter verschiedenen Krankheiten wie Viren, Infektionen, Kleinwüchsigkeit und generell unter einem schwachen Immunsystem.

 

 

Vision und Auftrag

 

Bevor ich in Matala ankam, sprach Jesus einige Male zu mir: ,,Ich werde die Wüste blühen lassen." Als ich die Umstände sah, fragte ich Gott, wie er die Wüste zum Blühen bringen will ohne Wasser?! Dann zeigte er mir, dass wir dort einen Brunnen bohren sollen, um die Umstände zu verbessern. Ich sah, dass nach der Fertigstellung, bei der Einweihung des Brunnens, über Jesus als ,,Das Wasser des Lebens" gepredigt wurde und sich aufgrund dessen viele Menschen bekehrten. 

 

Daraufhin setzte ich mich mit der christlichen Organisation in Verbindung, die professionell Brunnen bohrte. Es glich einem Wunder, dass schon zwei Tage später ein Treffen mit der Kontaktperson stattfinden konnte, um die Umsetzung der Vision ins Rollen zu bringen...

 

 

Daten und Fakten

  • Aufgrund eines Kostenvoranschlags werden sich die Gesamtkosten der Bohrung auf 10.000€ belaufen. (Je nachdem, ob man bei der Bohrung auf Frischwasser oder Salzwasser stößt, könnten weitere Kosten für eine Entsalzungsanlage anfallen. Dazu würden wir jedoch einen erneuten Aufruf starten.)
  • Vergleichbare Bohrungen in der Region förderten 8.000 Liter/ Stunde.
  • Zurzeit wird pro 10 Liter- Eimer eine Gebühr in Höhe von 300 Tansanische Schilling (ca. 11 Cent) für das Dreckwasser behoben. Aufgrund gesetzlicher Grundlage muss eine Gebühr erhoben werden, da wir jedoch mehr Menschen den Zugang zu sauberem Wasser ermöglichen möchten, wird die Gebühr von 100 Tansanische Schilling (ca. 4 Cent) festgelegt. Von diesen Einnahmen werden die Entsalzungsfilter und die Solarpumpe gewartet.

 

Gebetsanliegen

 

Bitte betet, dass

  • der Transport der Bohrmaterialien sicher verläuft, da die Straßen katastrophal sind
  • an der richtigen Stelle gebohrt wird, damit sofort Frischwasser vor 100m gefunden wird

Die Schirmherrschaft über das Projekt hat die Christusgemeinde Salzgitter Bad e.V.

Vielen herzlichen Dank für jeden noch so kleinen Beitrag!

 

Bei weiteren Fragen zu diesem Projekt stehe ich gern zur Verfügung.

Daniel Wenzek

Tel. 0151/55539477

Email: danielwenzek@gmx.net